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Skitour Kleinwalsertal

vom 30.01.2026
 

Skitour Kleinwalsertal

30.01. bis 01.02.2026

 

Ein Wochenende zwischen Auerhahn-Rufen und böhmischen Knödeln 

 

Martin, der Skitourenguide und fünf weitere Skitourenfans mit höchster Frauenquote (!), starteten fröhlich am Freitag ins sonnige Wochenende nach Baad im Kleinwalsertal. Die Lawinenwarnstufe 2 mit mäßigem Lawinenrisiko und gute Wetteraussichten mit etwas Neuschnee, versprachen ein perfektes Wochenende für unsere sechs Tourengeher.

Unsere Anreise im Stadtmobilbus verlief nicht ganz ohne Hindernisse. Bereits vor Ulm mussten wir stoppen. Die lose Seitenscheibe des Stadtmobils machte der Gruppe Sorgen, bis Thomas sein Tape opferte und das Stadtmobil notdürftig verpflastert, um weiterfahren zu können.

 

Nach Ankunft im urigen Starzelhaus genossen wir unsere mitgebrachte Brotzeit in der gemütlichen Stube. Lisbeth, die herzliche Gastgeberin, ermöglicht fast alles und weiß interessante Geschichten aus dem Kleinwalsertal zu erzählen. Der Abend klang aus mit angeregten Gesprächen und der Vorfreude auf das kommende Wochenende. Für den nächsten Tag planten wir den Aufstieg auf das Grünhorn (2039m) mit ca. 900m Gesamtaufstieg, inklusive Zwischenanstieg.

 

Am Samstag klingelte der Wecker um 7:00 Uhr. Nach einem reichhaltigen Frühstück standen wir fertig gerichtet vor dem Haus, Martin führte mit uns gerade den LVS-Check durch, da hörten wir den Auerhahn, der uns zum Aufbruch rief!

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg durch die schneearme Waldpassage in die freien Hänge des Grünhorns. Der Anstieg war erst flach, dann steiler, aber die gute Fernsicht vom Gipfel entschädigte uns für die Anstrengung. Der Widderstein diente immer wieder als Bildhintergrund und bot eine atemberaubende Kulisse. Wir genossen unser mitgebrachtes Vesper unterm Gipfelkreuz und nahmen uns einen Moment Zeit, die verschneite Bergwelt zu genießen mit "Sonne satt".

Dank Julianes Gipfel-App konnten diese auch benannt werden.

Die anschließende Abfahrt, durch unerwartet 30cm schönen Pulverschnee in den Nordhängen war das Highlight des Tages und ließen den teilweise schweißtreibenden Aufstieg vergessen. Wer hätte das gedacht!

Ein kurzer Zwischenanstieg folgte, bevor wir uns einer sehr mühsamen Waldabfahrt über Wurzeln und Steine mit Abschnallen stellten. Zum Schluss noch mit dem einen oder anderen Schneekontakt, aber gesund und munter, gelangten alle zurück ans Starzelhaus.

Wenig Zeit blieb für eine ausgedehnte Entspannungsphase, denn um 18.30 Uhr hatte Martin den Tisch reserviert und Bewegung an viel frischer Luft macht bekanntlich auch hungrig! Alle entschieden sich für das hausgemachte Gulasch von der Tageskarte vom slowakischen Pizzeria Chef Josef, empfohlen mit böhmischen Knödeln und serviert von seiner freundlichen Bedienung aus Hannover!

Für Sonntag war das Wetter mit leichtem Wind, -2°C bis +1°C und guter Sicht vorhergesagt und wir entschieden uns für eine genussvolle Abschluss-Tour auf den Gamsfuß (1.950m) Die leichteren 800 Höhenmeter und die Zwischenstation an der Bärguntalpe boten die Möglichkeit für Liane und Melanie dort zu entscheiden, wie weit die Kräfte für eine weitere Tour reichen sollten.

 

Wir brachen am Sonntag nach ausreichend Stärkung am Frühstückstisch, bei bedecktem Himmel zum Gamsfuß (1950m) auf.

Der Aufstieg durch Wald und offenes Terrain war anspruchsvoll, aber die Querung unter der gewaltigen Wächte zum Gipfel lohnte sich. Als die Sonne herauskam, bot sich uns wieder ein atemberaubender Blick zum mächtigen Widderstein. Die Abfahrt war erst querend, dann über steilere Hänge mit dem besten Pulverschnee, den man sich vorstellen kann. Der Powder staubte und wir genossen jede Kurve. Nach einer Stärkung auf der Terrasse der Bärguntalpe folgte die gemütliche Abfahrt ins Tal, gefolgt von einem letzten mühsamen Gegenanstieg zum Starzelhaus.

Dort trafen wir uns mit den beiden Sonnenanbetern auf Lisbeths Terrasse, zogen uns schnell um, packten zusammen und machten uns auf den Heimweg.

 

Die Rückfahrt verlief ohne nennenswerten Stau, und alle Teilnehmenden waren glücklich und müde. Martin und Hannes steckten dann alle mit dem Handballfieber an und die Spannung auf einen Sieg der deutschen Mannschaft löste sich erst am Ziel auf dem Indexparkplatz!

 

Das Kleinwalsertal hat einmal mehr bewiesen, warum es ein Paradies für Skitourengeher ist: unberührte Natur, perfekte Schneeverhältnisse und eine Gastfreundschaft, die keine Wünsche offenlässt.

Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft solche unvergesslichen Erlebnisse teilen können und dass das Skitourenwochenende im Kleinwalsertal zu einer jährlichen Tradition wird. Daher hat Martin das Wochenende Ende Januar 2027 bei Lisbeth schon reserviert!

 

Die perfekte Organisation und Führung durch unseren Tourenführer Martin trugen maßgeblich zum Erfolg des Wochenendes bei.

Ein herzliches Dankeschön an Martin für das unvergessliche Skitourenwochenende!

 

        


 
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